Sammlerbasar in Gelnhausen

4. November 2012 um 21:05 Uhr

Sammler aufgepasst und folgenden Termin vorgemerkt: Am Samstag, 2. Februar 2013, veranstaltet Werner Kürle einen Sammlerbasar – als Sammler und als Mitglied des Frankfurter Wertpapier-Cränzchens (WC), nicht als Auktionator. Der Basar findet im Vereinsheim des Fußballklubs Gelnhausen statt (Freigerichter Straße, Parkplatz Hallenbad, 450 m nach der Autobahnabfahrt Gelnhausen-West). Beginn ist 10 Uhr.

Es stehen 25 Tische zur Verfügung. Tischkosten: 17,50 € für 0,80 x 1,20 m, 20 € für 0,80 x 1,80 m und 22,50 € für 0,80 x 2 m. Im Preis enthalten ist ein Verzehrbon von 2,50 €. Anmeldung bei Werner Kürle unter der E-Mail-Adresse wk@kuerle.de oder der Rufnummer 06051/820844. First come, first served.

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IV. AWS-Auktion | Viermal vierstellig

30. Oktober 2012 um 13:00 Uhr

Disconto-Gesellschaft

Disconto-Gesellschaft | Foto: Schiefer

Klaus Schiefer ist weder Auktionator von Beruf, noch hat er einen Mitstreiter wie etwa das Duo Baral/Peplinski (Papierania) und dennoch hat der Sammler von Versicherungspapieren wieder einmal eine eigene Auktion auf die Beine gestellt, die in nichts der Konkurrenz nachsteht. 1021 Lose bietet seine mittlerweile vierte Auktion am 24. November im schönen Heinrich-Heine-Geburtshaus inmitten der Düsseldorfer Altstadt. Vier Stücke gibt es zur Vierten mit einem vierstelligen Ausruf. Top-Stück ist ein Kommandit-Anteil der Disconto-Gesellschaft zu Berlin (später Deutsche Bank) für 3.500 Euro (Foto). 

Ungewöhnlich sind ein Stück von Beate Uhse für 6,66 Euro im Ausruf und auch mehrere Nachdrucke – das habe ich bislang noch nicht bei einer Auktion gesehen. Aus Frankfurt interessant: Ein Papier der Société Anonyme du Grand Bazar de Francfort (siehe: Frankfurter Zeil im Wandel) oder ein Stück der Chemischen & Pharmazeutischen Werke Mayer-Alapin (Ausruf: 60 Euro; bei der 102. FHW-Auktion: 150 Euro). Ich habe Klaus Schiefer für den 24. November meine Hilfe zugesagt und würde mich freuen, wenn viele Sammler an den Rhein kämen. Den Katalog gibt es hier.

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25 Jahre BÖRSE ONLINE

20. Oktober 2012 um 10:00 Uhr

Optionsschein für 8 Aktien

Optionsschein auf 8 Aktien | 1987

Wie die meisten von Ihnen ja vielleicht schon wissen, arbeite ich seit Oktober 2012 für die G+J Wirtschaftsmedien in Frankfurt. Artikel von mir lesen Sie nun in BÖRSE ONLINE, Capital, Financial Times Deutschland und Impulse.

Wie dagegen vielleicht die wenigsten von Ihnen wissen, wird BÖRSE ONLINE am 6. November 25 Jahre alt und hat eine Geschichte in Sachen Historische Wertpapiere.

Der Markt & Technik Verlag aus Haar bei München gab das Magazin 1987 erstmals heraus. 1994 landete die Börsenzeitschrift bei Gruner + Jahr. Im gleichen Jahr wurde aus dem Computerzeitschriften-Geschäft von Markt & Technik der Magna Media Verlag.

Vom Markt & Technik Verlag gibt es diverse historische Papiere: Aktien von 1984 und Optionsscheine aus dem BÖRSE-ONLINE-Gründungsjahr 1987 (siehe Foto). Von Magna Media existieren ebenfalls alte effektive Stücke von 1995 auf dem Sammlermarkt und von Bertelsmann Genußscheine. Die Gütersloher sind an Gruner + Jahr beteiligt.

Zum Jubiläum gibt’s übrigens auch ein Gewinnspiel – zu finden auf der Seite: www.boerse-online.de. Das Jubiläumsheft erscheint am 8. November.

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27. HWPH-Auktion | Chaplin hoch 3

10. Oktober 2012 um 08:00 Uhr
IG Farbenindustrie Sammelaktie

IG Farbenindustrie Sammelaktie | Foto: HWPH

Nächstes Jahr soll seine zweite Auktion im Jahr zwei Wochen früher sein. Dieses Mal ist die Versteigerung des HWPH von Matthias Schmitt in Würzburg erst am 10. November – gefühlt, kurz vor Weihnachten. Wie immer gibt es einen separaten Katalog mit 50 Highlights. Teuerstes Stück zum Ausruf darin ist eine Aktie der Chaplin Studios von 1923 (Los 567) auf der Charlie Chaplin gleich dreimal unterschrieben hat. Das taxiert Schmitt mit 25.000 Euro Ausruf. 2011 rief FHW ein solches Papier (allerdings nur mit zwei Originalsignaturen; siehe Rückblick 2011) noch mit 11.000 Euro aus und konnte es für 22.000 Euro zuschlagen. Ich bin gespannt, ob sich ein Käufer findet.

Ebenfalls 25.000 Euro kostet die Sammlung von Jens Scheele zum Ausruf, die nur komplett verkauft wird (Los 569). Die Marokko-Sammlung umfasst 591 Wertpapiere von 453 verschiedenen Emittenten. Es ist die einzige dem Auktionshaus HWPH bekannte Sammlung von dieser Größenordnung. Sie soll in Zukunft auch auf der Webseite www.scripophily-morocco.com präsentiert werden. Sammler dürften gebahnt beobachten, ob es dem in Düsseldorf lebenden Sammler gelingt, seine Sammlung als Ganze zu veräußern.

Weitere Highlights sind ein Papier der Hamburg-Brasilische Dampfschiffahrt-Gesellschaft (Los 540) und ein Stück der Neue Theater-AG aus Frankfurt (Los 564). Beide zum Ausruf von je 7500 Euro. Für 8500 Euro im Ausruf gibt es den „Millionärs-Club“ (Los 568) – 19 Stücke mit jeweils riesigen Nennwerten. Darunter ist auch ein schönes Frankfurter Stück der I. G. Farbenindustrie von Juli 1944 über 1000 Stammaktien á 1000 Reichsmark (siehe Foto). Ebenfalls erwähnenswert aus Frankfurt ist eine Anleihe der Stadt von 1814 (Los 394) und eine Anleihe der Israelitischen Gemeinde (Los 356). Für letzteres Stück wollen Auktionator und Einlieferer 230 Euro im Ausruf. Gekauft hatte der Einlieferer das Stück bei eBay für 158,58 Euro (siehe http://hankes-historische.de/preise-bei-ebay-mai-2012/).

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Das Frankfurter Sammlertreffen

5. Oktober 2012 um 19:00 Uhr

Der Stammtisch

Der Stammtisch mit Ansprechpartner Ingo Korsch (3. v. li.)

Dem Vernehmen nach ist es das aktivste Sammlertreffen. Der WC in Frankfurt am Main auch als Frankfurter Kränzchen bekannt. Organisator ist der Hofheimer Ingo Korsch, der Wein-Papiere sammelt und einst für die BHF-Bank tätig war (Kontakt: ingo.korsch@gmx.de). Treffpunkt ist jeden ersten Donnerstag im Monat die Gaststätte „Zum Eisernen Steg“, genau an jenem auf der Museumsuferseite. Ab 18 Uhr geht es dort los. Unter die Sammler mischt sich auch Auktionator und GET-Katalog-Herausgeber Werner Kürle, der Stücke des Altkreises Gelnhausen sammelt. In der Regel kommen so etwa zehn Sammler. In einem Buch wird am Ende festgehalten, wer anwesend war – eine schöne Tradition.

Beim 390. Treffen am vergangenen Donnerstag ging es vor allem um einen Sammlerbasar, den man selber in Zukunft organisieren möchte, spielen die großen Auktionshäuser doch nicht mehr so mit. (Jetzt soll zunächst ein Ausschuss gebildet werden.) Oft geht es aber auch um bislang unbekannte Papiere, vergangene Auktionen oder einfach ums gesellige Zusammensein. Neue Gesichter sind übrigens bei allen Sammlertreffen gern gesehen, wie ich in Frankfurt schon selber erleben durfte.

Zehn weitere Sammlertreffen in ganz Deutschland:

Berlin | Kontakt: Martin Zanke | mail@wertpapiersammler-berlin.de
Bremen-Weser/Ems | Kontakt: Wolfgang Rose | wotiro@gmx.de
Düsseldorf | Kontakt: Klaus Schiefer | kschiefer@t-online.de
Hamburg | Kontakt: Claus Müller | claus@montanmueller.de
Niedersachsen-Süd | Kontakt: Rupert Zeißler | rupert.zeissler@t-online.de
Norden | Kontakt: Joachim Schiemann | schiemann-glueckstadt@t-online.de
Nürnberg | Kontakt: Erich Stanzel | mail@sammleraktie.de
München | Kontakt: Matthias Schmitt | mail@hwp-info.de
Rhein/Neckar | Kontakt: Stefan Mietzke | smietzke@aol.com
Rheinland | Kontakt: Joachim Kalinke | jkalinke5000@web.de

(Quelle: Der Aktiensammler, eigene Recherche)

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Auktion in Frankfurt | The next Kingdom of Westphalia?

1. Oktober 2012 um 00:15 Uhr

Die 102. Auktion der Freunde Historischer Wertpapiere im NH-Hotel – die erste Versteigerung in Frankfurt nach der Jubiläumsauktion – stand ganz im Zeichen der Spekulation. Mexiko war gestern, Königreich Westphalen heißt die neue heiße Ware. Für Auktionator Michael Weingarten sind die Spekulationspapiere vor allem Stücke mit denen Sammler ein bisschen Geld für andere Papiere einstreichen können, wie er in meinem Kurzfilm erklärt. Das Auktionshaus Gutowski (welches auch zu Weingartens Imperium gehört) ruft bei Ebay derweil schon die nächste Spekulation aus: Papiere des Königreichs Sachsen (siehe etwa: ebay.de/…) – vorsichtshalber in englischer Sprache und mit Fragezeichen. “The next Kingdom of Westphalia?” Wie ist Ihre Meinung dazu? Und natürlich viel Spaß beim Film.

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Preise bei Ebay August 2012

4. September 2012 um 21:15 Uhr

Pixar-Papier

Pixar-Papier | Quelle: Ebay


Auf der Plattform des Onlineauktionshauses Ebay scheint im August die Sommerflaute ausgebrochen zu sein. Statt wie sonst 9000 und mehr Nonvaleurs waren es im Ferienmonat stets nur rund 6000 laufende Auktionen bei ebay.de. Auffällig: Der Anbieter „sebastianberserker“ aus Wolfsburg brachte unzählige VW-Aktien unters Sammlervolk, darunter etwa ein Set aus zehn verschiedenen Ausgaben und Nennwerten für 37,55 Euro, das 17 Gebote auf sich vereinigte. Genauso viele Gebote gab es für eine US-Aktie des Trickfilmunternehmens Pixar (Foto). Das Papier aus dem Jahr 2000 mit Unterschrift von Steve Jobs als Aufsichtsratschef ging allerdings für 240,56 Euro weg (Verkäufer: „mpir12“ aus Esslingen).

Aus Frankfurt am Main tauchten nur vier Stücke auf, die es auf einen zweistelligen Zuschlag brachten und der Rede wert sind: Eine Aktie über 10.000 Mark von 1923 der Metallwerke Knoth AG (Verkäufer: itapoan2005 | Gebote: 10 | Preis inkl. Versand: 16,98 €), eine Aktie der Deutschen Vereinbank über 1000 Mark von 1923 (historia-2011 | 28 | 39,40 €), eine Aktie der Union-Credit-AG über 5000 Mark von 1923 (sgasche | 6 | 17,00 €) und eine Aktie der Gebr. de Giorgi Schokoladen Fabrik von 1922 über 1000 Mark (7651guwi | 20 | 34,16 €).

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Wer kann helfen und weiß mehr?

30. August 2012 um 08:00 Uhr
Geralco AG

Geralco AG | August 1963 | 100 DM

Ihre Hilfe ist wieder gefragt. Die Geralco AG aus Frankfurt am Main gibt mir Rätsel auf. Auffällig, die Aktie sieht der der Deutschen Olivetti AG sehr ähnlich, die auch 1963 ausgegeben wurde. Das ist bisher mein einziger Anhaltspunkt, könnte aber auch reiner Zufall sein. Vielleicht wissen Sie mehr zu dem Unternehmen? Ich bin gespannt auf Ihre Recherchehinweise und danke im Voraus!

Deutsche Olivetti AG

Deutsche Olivetti AG | Januar 1963 | 100.000 DM

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12. Papierania-Auktion

23. August 2012 um 08:00 Uhr

Park-Hotel AG

Park-Hotel AG | Foto: Papierania

1196 Lose, davon knapp 180 Nonvaleurs im klassischen Sinne, haben Jürgen Baral und Josef Peplinski für ihre 12. Papierania-Auktion in Monschau am 22. September zusammengetragen. Schwerpunkt ist eine Sammlung zum Thema Zeppelin außerhalb des Bereiches Nonvaleurs mit Postkarten, Fotos, Briefmarken und Büchern sowie eine Bulgarien-Sammlung mit 24 Historischen Wertpapieren. Auch besonders viele Geldscheine und Festschriften haben Sammler den beiden Auktionatoren diesmal eingeliefert.

Aus Frankfurt am Main ist das “Top-Stück” eine Aktie der Basalt- und Montan-Industrie Westerwald AG vom 31. Mai 1923 über 1000 Mark. Der Ausruf dafür liegt bei 35 Euro (Los-Nr. 665). Die absoluten Spitzenstücke der Auktion haben Startpreise von 175 bis 200 Euro. Hier die Top 8:

Ausruf Los Name Ort Datum Nennwert/Art
200 € 671 Brauereiges. vorm. S. Moninger Karlsruhe 10/1891 1000 M Aktie
200 € 753 Porzellanf. L. Hutschenreuther Selb 09.12.1921 1000 M Aktie
200 € 786 Vetschau-Weissagker Landwirtschaftl. Maschinenf. u. Eisengies. A. Lehnigk Vetschau 22.03.1903 1000 M Aktie
180 € 749 Park-Hotel AG Düsseldorf 01.10.1900 1000 M Actie
180 € 769 Sowjetisch Sozialistische Republik 1936 100.000 Kr. 6% Staatsanleihe
175 € 681 Chemin de Fer de Kaschau A Odenberg Brüssel 20.08.1868 275 bfr. Obligation
175 € 761 S.A. Mines et Fonderies de Zinc Vieille Montagne Lüttich 21.05.1927 1/10 einer 800 bfr. A-Aktie
175 € 741 Lot 2x Nationale Automobil-Ges. Berlin 07/1922 2000M 5% Schuldvers.

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Wertpapier-Wochenende in Wolfenbüttel

20. August 2012 um 12:30 Uhr

Hauptversammlung in der Garage

Hauptversammlung in der Garage | Fotos (5): Michael Rösler

von Klaus Schiefer und Ulrich W. Hanke

Aktionäre sind dumm und frech, dumm, weil sie anderen Leuten ohne ausreichende Kontrolle ihr Geld anvertrauen, und frech, weil sie außerdem noch eine Dividende verlangen. So formulierte es einst Carl Fürstenberg. Vorstand Michael Weingarten rezitierte den bekannten Satz und ergänzte um einen zweiten: „Das gilt nicht für Aktionäre der AG für Historische Wertpapiere, denn wo sonst reisen Aktionäre einen Tag vorher an, sind wissbegierig und sportlich zugleich und können noch Sparfüchse sein.“ Auch wenn die Aktionäre den Ausflug zum Unesco-Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg selbst bezahlen mussten, jeder kam am auf seine Kosten. Der Bus nach Goslar war voll, das Wetter bestens und die ganze Truppe gut gelaunt. Los ging es am 17. August mit einem ausgiebigen Frühstück, gefolgt von einer Stärkung im Bus sowie Kaffeezeit. Beim geselligen Abendessen ließen die Sammler den Tag Revue passieren, dem ja noch ein aufregender zweiter Tag folgen sollte.

Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand und Aufsichtsrat

Bei der am Samstag, 18. August, folgenden 18. ordentlichen Hauptversammlung in Wolfenbüttel schlug der Vorstand vor, 16 Cent Dividende auszuschütten. Die etwa 50 anwesenden Aktionäre stimmten zu. Nachhaltige Auktionsgeschäfte beeinflussten den Ertrag, darunter Spekulationen mit mexikanischen Papieren und vom Königreich Westphalen, so Weingarten. Die Zeiten der Großeinkäufe seien dagegen mit der letzten Versteigerung des Reichsbankschatzes seit 2009 vorbei. Keine weiteren Akquisen seien in Sicht. 2013 plane man mit weniger Preislisten im Versandhandel und Eventaktionen, zudem Onlineauktionen. Eine rege Diskussion folgte beim Tagesordnungspunkt 6. Demnach der Vorstand zum Aktienrückkauf ermächtigt werden sollte. Der Vorschlag wurde dennoch angenommen. Bis zum 17. August 2017 ist es dem Vorstand nun möglich, bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu erwerben.

Bierzelt-Atmosphäre auf dem Hof

Bierzelt-Atmosphäre auf dem Hof

Es folgte die ersehnte Auktion mit 812 Losen, alle jeweils zum Ausruf von 18 Euro. Unter den ersten 70 Losen kamen dann auch drei Lose für den Schnäppchenpreis von 18 Euro unter den Hammer. Hochkaräter gab es natürlich auch. Das Los 55, ein Interims-Schein der Arminia Militärdienstkosten-Versicherungs-AG von 1889 ging für 240 Euro weg. Der Schätzpreis des Auktionators lag allerdings bei 750 Euro.

Tombola-Gewinner mit Gründerblankette Saccharin

Tombola-Gewinner mit Gründerblankette Saccharin

Die Sammelaktie der BMW AG über 1000×1000 RM aus dem Juni 1944 brachte 460 Euro (Schätzpreis: 1000 Euro). Los 128, eine Aktie der Bremer Vulkan über 1000 Mark vom März 1912 erzielte 220 Euro (Schätzpreis: 500 Euro), Los 132, eine Aktie der Bürger-Ressource-Gesellschaft (25 Gulden, 11. November 1804, Schätzpreis: 2000 Euro) ging für 620 Euro weg, das Papier der Cie. des Fosses a Charbon de Mr. Marquis de Traisnel für 450 Euro. Schätzpreis für dieses Stück war 2500 Euro – der höchste der Spezial-Auktion.

Spezialauktion

Spezialauktion

Los 173 (Schätzwert: 600 Euro), eine American Depository Share (ADR) der Daimler-Benz AG über 50 DM vom 12. Juni 1993 ging für 220 Euro weg. Wenn das Papier auf der Rückseite unterschrieben gewesen wäre, wäre es als 10er Stück heute noch gültig. Für die Dresdner Bank Sammelaktie vom März 1944 über eine Millionen Reichsmark fiel der Zuschlag bei 270 Euro (Los 209). Das Papier der Empresa Tauromachice Lisbonese (Los 226) brachte 170 Euro, das der Duisburger Maschinenbau-AG (Los 212) 155 Euro. Los 204 eine 100-RM-Aktie der Döbelner Straßenbahn vom 20. Dezember 1926 (Auflage 770, R6) brachte erstaunlicherweise 220 Euro, der Schätzpreis lag 20 Euro darunter. Nicht alle Papiere waren also Schnäppchen.

Klaus Schiefers Auktion ist übrigens für den 24. November in Düsseldorf geplant.

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