Die Erstausgabe der neuen Fachzeitschrift

8. März 2013 um 08:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Inhaltsverzeichnis der ersten Ausgabe von NONVALEUR Nachrichten | News.

Weiterlesen »

Giesecke & Devrient | Ein Muss für alle Sammler

31. Mai 2012 um 08:00 Uhr
G&D

Am 1. Juni 1852, also morgen vor genau 160 Jahren, gründeten Hermann Giesecke (1831-1900) und Alphons Devrient (1821-1878) in Leipzig das Typographische Kunst-Institut Giesecke & Devrient. Dem hochwertigen Kunst- und Buchdruck folgte 1854 der Druck von Banknoten und Wertpapieren, der G & D schnell Weltruf einbrachte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1948, wurde das Unternehmen in München wieder aufgebaut. Die in Leipzig vorhandenen Gebäude und Anlagen wurden verstaatlicht und als VEB Deutsche Wertpapierdruckerei (DWD) betrieben.

1955 erstellte die westdeutsche Druckerei den ersten einheitlichen DM-Reisescheck. Drei Jahre später verpflichtete sich G & D zur Lieferung der Hälfte der Banknoten für die Deutsche Bundesbank. Die andere Hälfte fertigte die staatseigene Bundesdruckerei. 1971 folgte der Eurocheque und die Eurocheque-Karte, 1975 die erste maschinenlesbare Banknote, 1993 die Patienten-Chipkarte und 2004 der erste Biometrie-Ausweis.

Ein Papier der Druckerei ist einfach ein Muss für jeden Sammler von Wertpapieren. Dieser bekommt allerdings auch Konkurrenz von Banknotensammlern. Ich habe mir ein Stück gesichert, auch wenn es eigentlich nicht in meine Sammlung passt.

Im Suppes-Katalog ist ein solches Stück aus dem Februar 1939 über 1000 Reichsmark (siehe Foto oben) mit 175 Euro taxiert, wenn es aus dem Reichsbankschatz stammt. Bei Ebay geht es für etwa 60 Euro weg. Die Ursprungsauflage soll 1250 Stück sein, im Reichsbankschatz lagen 450 Papiere.

…………………………………………………………………………………………………..

Axel Springer Verlag | Das Dreier-Set für 10 Euro

26. April 2012 um 15:00 Uhr

Am 2. Mai wäre Axel Springer 100 Jahre alt geworden. Sein Verlag feiert den 100. Geburtstag des 1985 verstorbenen Gründers an diesem Tag mit einem Empfang für Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Den Verlag gründete Springer 1946 in Hamburg, rund 20 Jahre später verlegte er den juristischen Sitz der Gesellschaft nach Berlin. 1970 wandelte er der den “Bild”- und “Welt”-Verlag in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Alte Wertpapiere – hier von historischen zu sprechen ist wohl etwas übertrieben – sind heute Massenware. Es gibt drei Ausgaben von 1985 über 1×50 DM, 10×50 DM, 50×50 DM – ein Satz ist direkt bei Axel Springer für 10 Euro plus 1,44 Euro Porto zu haben – siehe: axelspringer.de. Springer spendet das Geld an “Ein Herz für Kinder” – die Hilfsorganisation hatte Verleger Axel Springer 1978 ins Leben gerufen. Die Aktion läuft laut einer Sprecherin bereits seit zehn Jahren und bisher wurden 1900 Altaktien verkauft. Bei fünf Euro pro Einzelstück sind das rund 10.000 Euro für die Hilfsorganisation. Ich halte den Set-Preis für fair und habe mal eines bestellt. Übrigens: Im aktuellen Suppes-Katalog “Deutschland nach 1945″ sind die Papiere mit je 50 Euro taxiert…

Axel Springer Verlag

'Blaue Springer' | 50x50 DM | Berlin | November 1985 | Foto: Axel Springer AG

Weitere Unternehmen, die Ihre Aktienurkunden verkaufen sind:
- Beta Systems (4er Satz für 14,90 Euro für die Stiftung Deutsche Sporthilfe)
- Fernheizwerk (FHW) Neukölln (2er Set für 12,50 Euro für einen sozialen Zweck)
- Greiffenberger AG (2er Set für 17,50 Euro)
- Jenoptik (10 Euro je Stück, drei Ausgaben, für die Kita Saaleknirpse in Jena)
- Jungheinrich (2er Set für 17,50 Euro)
- Leifheit (10 Euro je Stück, sechs Ausgaben, für eine soziale Einrichtung)
- Westag & Getalit (5er Satz für 25 Euro für ein soziales Projekt)

Falls Ihnen noch andere Unternehmen bekannt sind, die ihre Papiere veräußern, freue ich mich über entsprechende Hinweise.

…………………………………………………………………………………………………..