Allgemeine Bankgesellschaft | 100.000 DM | 1967

18. Juli 2012 um 08:00 Uhr

Allgemeine Bankgesellschaft Frankfurt

Die Allgemeine Bankgesellschaft AG aus Frankfurt ist nicht mit dem Institut zu verwechseln, in welches unter anderem die Dresdner Bank nach dem Zweiten Weltkrieg zerschlagen wurde (Allgemeine Bankgesellschaft, Stuttgart, für Nordwürttemberg-Nordbaden, in der US-Besatzungszone). Sie war vielmehr eine Tochter der Berliner Bank. In deren Chronik zum 60. Bestehen heißt es: 1959 gründete die Berliner Bank die Tochtergesellschaft Allgemeine Finanzierungs- und Verwaltungsbank GmbH in Frankfurt, die später in Allgemeine Bankgesellschaft AG umbenannt wurde (siehe: PDF der Berliner Bank).

Die Tochter war offenbar ein Dividendenstar. In der „Zeit“ vom 2. April 1965 heißt es: „Die Allgemeine Bankgesellschaft AG konnte 1964 ihr Geschäftsvolumen von 172 auf 199 Millionen Mark erhöhen. Obgleich sich die Bilanzsumme um 157,7 Millionen auf 419,9 Millionen Mark verringert hat, ist das Gesamtkreditvolumen auf 129,3 Millionen Mark (im Vorjahr 102,8) gestiegen. Nach erheblicher Stärkung der stillen Reserven wird eine Dividende von zehn Prozent auf acht Millionen Mark Grundkapital ausgeschüttet.“ 1972 titelte die gleiche Zeitung: „Allgemeine Bankgesellschaft: Wieder 12 Prozent“. Gemeint sind zwölf Prozent Dividende wie 1971. Im Nebensatz heißt es, die Berliner Bank sei mit 50 Prozent an der Gesellschaft beteiligt, die Vereinsbank in Hamburg und die Westfalenbank AG, Bochum, mit je 25 Prozent. Alle drei Banken sind auf der oben abgebildeten Teilschuldverschreibung von 1967 zu finden. 1976 ist dann von einer Dividendenerhöhung von sechs auf sieben Mark die Rede, die Berliner Bank nun offenbar alleinige Gesellschafterin.

1979 wird die Allgemeine Bankgesellschaft schließlich in die erste Niederlassung der Berliner Bank in Westdeutschland umgewandelt. Das „Manager Magazin“ schrieb am 1. Oktober 1991 unter dem Titel „Notopfer Berlin“: „Mit gewaltigen Investitionen wollte sich die Berliner Bank AG zum Allfinanzriesen aufschwingen […] In Frankfurt hatte die Berliner Bank bereits 1959 die Allgemeine Bankgesellschaft gegründet, eine Fluchtbank, die mit Erfolg Gelder betuchter, aber ängstlicher Berliner einsammelte.“ Die Schweizer „NZZ“ druckte am 9. Juni 2011 eine Geschichte zur Bankgesellschaft Berlin, in der es heißt, dass die Allgemeine Bankgesellschaft: „wegen großer Kredite in Iran ins Schleudern geraten war.“

Die Teilschuldverschreibung von Januar 1967 ist das mir bisher einzig bekannte Papier der Allgemeinen Bankgesellschaft aus Frankfurt. Für weitere Hinweise bin ich dankbar.

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Auf der Suche nach Opas Erbe

19. Juni 2012 um 19:00 Uhr

Ich habe mich auf die Suche der Lebensversicherung meines Großvaters gemacht, um eine offene Rechnung zu begleichen. Meine Recherche habe ich live dokumentiert, also immer etwas geschrieben, wenn ich neue Erkenntnisse hatte.

Mein Großvater ist als junger Mann am 28. März 1945, also rund 40 Tage vor der deutschen Kapitulation, an der Ostfront gefallen. Ich kenne seinen Geburtsort Sorau, der heute in Polen liegt und Żary heißt, drei Fotos von ihm, sein blutbeschmiertes Soldbuch und einen Brief eines Pfarrers. Der hatte meinen toten Opa gefunden und meiner Oma mitgeteilt, dass ihr Mann gefallen ist und drei Kinderfotos bei sich führte – die meines Vaters, 1940 geboren, und seiner zwei Brüder, meiner Onkel, 1939 und 1941 geboren. Die Fotos verlor der Pfarrer leider in den Kriegswirren, bevor er den Brief an Omi schreiben konnte.

Meine verwitwete Oma und meine beiden Onkel lebten in der DDR. Mein Vater flüchtete einen Monat vor Mauerbau über West-Berlin mit einem Koffer samt nötigstem Hab und Gut. Irgendwie kam er an einen Versicherungsschein meines Opas – eine Lebensversicherung der Pommersche Provinzial Lebensversicherungsanstalt aus Stettin, heute Szczecin. Er hob sie auf und wollte der Sache wohl irgendwann mal nachgehen. Dieser Schein ist mir nun in die Hände gefallen und ich begab mich auf die Suche nach dem Rechtsnachfolger der Versicherung, schließlich erhielt meine Familie nie eine Auszahlung von der Versicherung.

Der Versicherungsschein

Der Versicherungsschein

Meine erste Anlaufstelle war Hans-Georg Glasemann, der früher als Sachverständiger für historische Wertpapiere tätig war, heute noch die Webseite nonvaleurs.de betreibt und den ich durch das Sammeln alter Aktien kenne. Er schrieb mir: „Die Gesellschaft gibt es noch in Liquidation, ihr Sonderbeauftragter heißt Ulf Peters.“ Ich solle mal bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, nachfragen, wie ich Peters erreiche. Empfohlen, getan. Ein Anruf in der Pressestelle bei der BaFin. Man frage bei der Fachabteilung nach.

Glasemann schob derweil noch in einer zweiten E-Mail hinterher: „Die Beträge wurden 10:1 von Reichsmark auf DM umgestellt. Also mal schauen, ob sich das überhaupt lohnt. Bei 100 Reichsmark sind das rund fünf Euro.“ Aber es geht ja nicht nur ums Geld (vermutlich 150 Euro plus Zinsen), es geht ums Prinzip und den Tod meines Opas. Ja, vielleicht geht es sogar um mein Gottvertrauen in die Versicherungsbranche. Was bringt eine Lebensversicherung, wenn sie im Ernstfall nicht ausbezahlt wird? Und natürlich geht es auch um eine gute Story – eine Familiengeschichte, die sich vielleicht noch Generationen erzählen werden. Ich warte auf die BaFin.

Ungeduldig, versuche ich es auch mal beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die nette Dame am Telefon findet die Pommersche Provinzial Lebensversicherungsanstalt jedoch nicht in der dafür vorgesehenen, speziellen Datenbank. „Das müsse aber nichts heißen“, sagt sie und verweist auf die BaFin. Ich warte also weiter, und überraschenderweise nicht lange. Ulf Peters Anschrift ist in Düsseldorf, Hansaallee 177, sagt mir die BaFin-Sprecherin. Eine Telefonnummer hat sie leider nicht. Peters ist Sonderbeauftragter für öffentlich-rechtliche Lebensversicherungsanstalten aus Ostpreußen, Posen, Schlesien und Westpreußen, bestätigt sie. Unter der gleichen Adresse finde ich den Verband öffentlicher Versicherer.

Ein Anruf. „Peters war Vorstandsmitglied im Verband und ist jetzt in Ruhestand“, sagt mir ein Verbandssprecher. Die Funktion als Sonderbeauftragter habe er aber noch inne. Man werde meine Kontaktdaten weitergeben und Peters sich mit mir in Verbindung setzen. Ich warte also erneut auf einen Rückruf. Der kommt prompt von einer Sprecherin des Verbandes. Peters wolle und müsse sich erst einmal einlesen, ich solle doch einen Brief aufsetzen mit den Details. Anfragen gebe es übrigens nur noch sehr selten, nach der Wende sei dies mal anders gewesen. Aber da war Peters ja auch noch nicht in Ruhestand.

Eine Kollegin hat mich in der Teeküche derweil auf eine andere Idee gebracht. Sollte die Versicherungssumme wenige Cent ausmachen, könnte ich ja den alten Versicherungsschein versteigern, der bringt auf dem Sammlermarkt vielleicht mehr. Ich behalte die Idee im Hinterkopf.

Die E-Mail für Peters ist fertig. Derweil hat mir der Sammler Ingo Korsch weitere Tipps gegeben. Er hatte sich bei einer Versicherung seiner Eltern an die Allianz gewandt und empfahl mir Klaus Schiefer. Er ist Sammler von historischen Wertpapieren aus der Versicherungsbranche. Schiefers Antwort kommt prompt: „Stettin liegt ja nicht in Deutschland sondern in Polen, vorher Sowjetische Besatzungszone, wo viele Versicherungen in den Westen umgesiedelt sind oder vergesellschaftet, also enteignet wurden. Die Anstalten wurden damals auf die Landesversicherungsanstalten übertragen, ob da noch ein Rechtsanspruch gibt, müsste man wahrscheinlich auch noch im Londoner Schuldenabkommen nachlesen. Ob die den Sprung in den Westen geschafft haben, müsste man mal im Versicherungsführer lesen, dem Saling/Hoppenstedt aus der Zeit 1945 bis 1952.“

Vierzehn Tage später bekomme ich die folgenden Zeilen vom Sonderbeauftragten Peters:

Sehr geehrter Herr Hanke,

wir bestätigen den Eingang Ihrer E-Mail vom 8. Mai 2012 an Frau Stucke. Die Regulierung von alten Lebensversicherungsverträgen der Pommerschen Provinzial-Lebensversicherungsanstalt fällt in unseren Zuständigkeitsbereich. Als Pommersche Provinzial-Lebensversicherungsanstalt i. L. regeln wir die Abwicklung bestehender Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen. Leider müssen wir Ihnen aber mitteilen, dass aus dem vorgelegten Vertrag nach derzeit geltendem Recht keine Leistungen beansprucht werden können. Durch den Einigungsvertrag ist die Regulierung von Ansprüchen aus Reichsmark-Lebensversicherungen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Ein neues Gesetz gibt es bisher nicht.

Da die derzeitige Rechtslage für die meist älteren Personen eine gewisse Härte bedeutet, ist die Gesamtheit der öffentlich-rechtlichen Versicherer bereit, im Wege der Kulanz die Ansprüche von Versicherungsnehmern und bezugsberechtigten Personen im Vorgriff zu entschädigen, jedoch nur dann, wenn die betreffenden Personen im Versicherungsschein namentlich genannt sind und noch leben; Erben sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Aufgrund dessen ist die Anzahl der jährlichen Kulanzzahlungen über alle von uns betreuten Anstalten sehr gering (weniger als zehn).

Ob der Gesetzgeber noch eine Regelung für Ihren Fall treffen wird, kann heute nicht abgesehen werden. Wir empfehlen daher, alle zum Versicherungsvertrag eventuell noch vorhandenen Unterlagen aufzubewahren. Sie könnten wieder benötigt werden, wenn der Gesetzgeber eine Regulierungsmöglichkeit eröffnen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf Peters
Sonderbeauftragter

Jetzt weiß ich woran ich bin. Gut, dass der Versicherungsschein ohnehin nichts auf dem Sammlermarkt bringt. „Versicherungsscheine werden auch bei Ebay angeboten und sind mit wenigen Ausnahmen nur wenige Euro, unter zehn Euro, wert“, sagt Klaus Schiefer.

Als nächstes werde ich mal beim Gesetzgeber nachhaken. Ich schreibe am 22. Mai eine E-Mail an das Bundesjustizministerium. Eine Antwort bekomme ich nach mehrmaligem Nachfassen am 4. Juni. Die Versicherungen seien zur NS-Zeit enteignet worden, in dem sie gezwungen wurden Reichsschuldverschreibungen zu kaufen und so den Krieg zu finanzieren, sagt mir ein Sprecher. Sie waren also nach dem Krieg de facto pleite. Im Einigungsvertrag sei geregelt, dass die Unternehmen keine Ansprüche, die in Reichsmark zu erfüllen gewesen sind, erfüllen müssen. Auf eine andere Regelung brauche ich nicht setzen. Meine Oma, 1991 verstorben, hätte einen Anspruch aufgrund von Kulanz gehabt. Ich als Erbe nicht.

Jetzt habe ich also Gewissheit: Eine Versicherung bietet noch lange nicht in allen Fällen eine Sicherheit. Es bleibt ein Erinnerungsstück an meinen Großvater, den Zweiten Weltkrieg und die Pommersche Provinzial Lebensversicherung aus Stettin.

Hilfreiche Kontakte
Verbrauchertelefon der BaFin: 02 28/299 70 299
Kontakt zum Verband Öffentlicher Versicherer: 02 11/45 54 01
Kontakt zu Hans-Georg Glasemann: nonvaleurs.de

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Japanische Optionsscheine aus Frankfurt

12. Juni 2012 um 07:00 Uhr

Sapporo Breweries

Sapporo

Der japanische Aktienindex Nikkei 225 stand am 29. Dezember 1989 im Handelsverlauf bei 38.957 Punkten und schloss mit 38.916 Punkten – so hoch wie niemals zuvor und danach wieder. Nach dem Platzen der japanischen Aktien- und Immobilienblase 1990 sank er daraufhin bis Mitte der Neunziger auf 14.485 Punkte. Das Jahrzehnt heißt in Japan auch das verlorene Jahrzehnt, Deflation und Nullwachstum prägten es. (Heute notiert der Nikkei sogar nur bei rund 8.500 Punkten.)

Anfang der Neunziger Jahre versuchten viele japanische Unternehmen auch Kapital im Ausland einzusammeln, nahmen eine Zweit- oder Drittnotiz an der Frankfurter Börse auf und gaben Optionsscheine heraus. Zahlreiche Scheine mit deutschem Text und Frankfurt als Ausgabeort zeugen heute von der Schwemme.

Sekisui House

Sekisui | Fotos (2): Kron

Da die japanische Börse aber extrem nachgab, verfielen viele Optionsscheine. Gut für Sammler: Die effektive Stücke kamen so erst auf den Sammlermarkt.

Bekannt waren mir bislang die Optionsscheine der folgenden 19 Unternehmen. Darunter die Brauerei Sapporo Breweries und der Baukonzern Sekisui House, die noch heute existieren, die ich hier exemplarisch besonders hervorheben möchte und die bei uns jedoch kaum jemand kennt.

Sapporo Breweries (サッポロビール株式会社; Foto oben) wurde 1876 gegründet, der erste Braumeister des Unternehmen, Seibei Nakagawa, in Deutschland ausgebildet. Die bekanntesten Marken des Braukonzerns sind heute Sapporo Draft, Yebisu und Sleeman Cream Ale.

Sekisui House (積水ハウス株式会社) wurde 1960 gegründet. Das japanische Bauunternehmen entwickelte als eines der ersten Fertighäuser. Die Tochter Sekisui Deutschland Bau GmbH mit Sitz in Köln konnte nie richtig Fuß fassen. Die 1973 eröffnete Produktion wurde neun Jahre später wiedereingestellt.

Hier meine Liste:

  • Chubu Steel Plate Co. | Nagoya | 07/1991
  • Kanaden Corporation | Tokyo | 06/1991
  • Marutomi Group Co. | Nagoya | 08/1991
  • Mitsubishi Oil Co. | Tokyo | 07/1991
  • Miura Co. | Matsuyama | 06/1991
  • Ohtsu Tire & Rubber Co., The | Osaka | 07/1991
  • Okabe Co. | Tokyo | 06/1991
  • Osaka Uoichiba Co. | Osaka | 03/1992
  • Pokka Corporation | Nagoya | 11/1992
  • Sankyo Aluminium Industry Co. | Takaoka | 07/1991
  • Sapporo Breweries | Tokyo | 12/1993
  • Sekisui House | Osaka | 06/1991
  • Sekisui Jushi Corporation | Osaka | 11/1991
  • Shinko Shoji Co. | Tokyo | 07/1991
  • Tokyu Recreation Co. | Tokyo | 06/1991
  • Torishima Pump MFG Co. | Osaka | 06/1991
  • Toyo Shutter Co. | Osaka | 08/1991
  • Zuken | Yokohama | 10/1992

Auf Karlheinz E. Krons Seite historische-optionsscheine.de bin ich zusätzlich fündig geworden. Demnach gibt es Optionsscheine 19 weiterer japanischer Unternehmen, die mit Sicherheit in Frankfurt ausgegeben worden. Im Einzelnen sind das die Unternehmen: Eidensha, Footwork, Fujisawa Pharma Centical Company, Kasaikogyo Co., Keiyo Co., Kimisawa Co., Mr Max Corporation, Nichirei Corporation, Nikken Chemicals Co., Nissen Co., Nohni Bosai, Sekisui Plastics, Shinsho Corporation, Showa Aluminium, Sumitomo Chemical, Takara Standard, Teraoka Seisakusho, Tokyo Tekko Co., Toyo Linoleum und Yokkaichi Warehouse.

Krons Seite ist ein wahrer Schatz und sollte ein Vorbild für andere Sammler sein, ihr Wissen weiterzugeben und ihre Sammlungen – für alle zugänglich – zu katalogisieren. Ich bin begeistert!

Kron beim Aufbau der Datenbank geholfen hat unter anderem der Experte Ottmar Ohlhausen. Er kennt noch drei weitere japanische Unternehmen mit Scheinen aus Frankfurt, die bei Kron gar nicht oder nur ohne Bild zu finden sind: Daido Metal, Daiken Corporation und Daishinku.

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Giesecke & Devrient | Ein Muss für alle Sammler

31. Mai 2012 um 08:00 Uhr
G&D

Am 1. Juni 1852, also morgen vor genau 160 Jahren, gründeten Hermann Giesecke (1831-1900) und Alphons Devrient (1821-1878) in Leipzig das Typographische Kunst-Institut Giesecke & Devrient. Dem hochwertigen Kunst- und Buchdruck folgte 1854 der Druck von Banknoten und Wertpapieren, der G & D schnell Weltruf einbrachte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1948, wurde das Unternehmen in München wieder aufgebaut. Die in Leipzig vorhandenen Gebäude und Anlagen wurden verstaatlicht und als VEB Deutsche Wertpapierdruckerei (DWD) betrieben.

1955 erstellte die westdeutsche Druckerei den ersten einheitlichen DM-Reisescheck. Drei Jahre später verpflichtete sich G & D zur Lieferung der Hälfte der Banknoten für die Deutsche Bundesbank. Die andere Hälfte fertigte die staatseigene Bundesdruckerei. 1971 folgte der Eurocheque und die Eurocheque-Karte, 1975 die erste maschinenlesbare Banknote, 1993 die Patienten-Chipkarte und 2004 der erste Biometrie-Ausweis.

Ein Papier der Druckerei ist einfach ein Muss für jeden Sammler von Wertpapieren. Dieser bekommt allerdings auch Konkurrenz von Banknotensammlern. Ich habe mir ein Stück gesichert, auch wenn es eigentlich nicht in meine Sammlung passt.

Im Suppes-Katalog ist ein solches Stück aus dem Februar 1939 über 1000 Reichsmark (siehe Foto oben) mit 175 Euro taxiert, wenn es aus dem Reichsbankschatz stammt. Bei Ebay geht es für etwa 60 Euro weg. Die Ursprungsauflage soll 1250 Stück sein, im Reichsbankschatz lagen 450 Papiere.

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FAVAG | 400 RM | 12. Juni 1928

24. April 2012 um 09:00 Uhr
FAVAG

Professor Eckhardt Wanner bezeichnete den Konkurs der Frankfurter Allgemeine Versicherungs-AG, kurz FAVAG, erst kürzlich in der Fachzeitschrift „Der Aktiensammler“ (Nr. 2/2011) als „das deutsche Menetekel der Weltwirtschaftskrise“. Das ist sicherlich umstritten. Viele Historiker halten den FAVAG-Konkurs für einen Sonderfall, nicht für den ersten Weckruf der großen Depression Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Wanner hält dem entgegen: „Es darf nicht übersehen werden, dass der Bankrott der FAVAG erstmals das ausländische – besonders das amerikanische – Vertrauen in die Stabilität der deutschen Wirtschaft in Frage stellte.“

Versicherungs-Schein

Versicherungs-Schein Foto: HWPH

Wie kam es dazu? Artur Lauinger, Wirtschaftsjournalist der Frankfurter Zeitung, deckte den Skandal um die FAVAG auf. Der Versicherungskonzern war seinerzeit der ärgste Konkurrent der Allianz, in dem die FAVAG letztlich aufging. Das Münchner Unternehmen schreibt heute: „Die Geschäftsleitung der FAVAG berauschte sich zuletzt nur noch an den stetig steigenden Umsatzzahlen. Dabei verstrickte man sich jedoch in hochriskante und teils gar kriminelle Geschäfte. So war die FAVAG schließlich zum Riesen geworden, der wirtschaftlich auf tönernen Füßen stand. Eine in letzter Minute gebildete Untersuchungskommission konnte den Zusammenbruch nur noch konstatieren.“

Die FAVAG-Leitung  vertuschte Verluste und eine Erpressung. Um die Angelegenheit diskret zu behandeln, ließ man die Öffentlichkeit auch im Dunkeln, als Zahlungen an die drei Staaten flossen, die Regressansprüche an die FAVAG stellten. Hochriskante Geschäfte sollten die Verluste schließlich kompensieren, was aber gründlich schief ging. Man versicherte sogar ein Schiff, dass offenkundig Alkohol in die USA schmuggelte.

Siegelmarke

Siegelmarke Foto: Allianz

Der Enthüllungsreporter Lauinger wurde als Anerkennung seiner Verdienste in den Beirat des Reichsaufsichtsamtes für Privatversicherung berufen. Doch als Jude konnte er diese nicht lange genießen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er mit einem Berufsverbot belegt und kam 1938 ins KZ Buchenwald. 1939 gelang ihm die Flucht nach England, von wo er bereits 1946 nach Frankfurt zurückkehrte und dort wieder als Journalist arbeitete. Lauinger starb 1961.

Die FAVAG wurde 1865 als Frankfurter Glasversicherungs-Gesellschaft gegründet. Sie war ursprünglich ein kleiner Nischenversicherer, hatte sich aber schon kurz nach der Jahrhundertwende zum Allbranchen-Konzern entwickelt. 1915 betrieb man Geschäfte in 17 Ländern – so umfangreich agierte seinerzeit kein anderes deutsches Versicherungsunternehmen. Mit dem Zusammenbruch der FAVAG gründete die Allianz am 21. August 1929 die Neue Frankfurter Allgemeine Versicherungs-Aktien-Gesellschaft (siehe Mitteilung unten).

Mitteilung an die Kunden der Favag

Mitteilung an die Kunden der Favag | Foto: Allianz

Die FAVAG-Aktie von 1928 ist im GET-Katalog im Mittel mit 98 Euro taxiert (Höchstpreis: 240 Euro/Tiefstpreis: 12 Euro), Suppes gibt 150 Euro an (für Papiere aus dem Reichsbankschatz 60 Euro). Die Ursprungsauflage war 12.500 Stück, davon lagen wohl bis zu 4000 in der Reichsbank.

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DVKB | 6 % über 1000 DM | Januar 1987

19. März 2012 um 10:00 Uhr

DVKB

Dieses mir bisher völlig unbekannte Specimen einer Inhaber-Schuldverschreibung der Deutsche Verkehrs-Kredit-Bank von 1987 habe ich auf der gestrigen Sammlerbörse in Aachen erstanden.

Die Dresdner Bank, die Bayerische Vereinsbank, die Bayerische Hypothekenbank, die Commerz- und Privatbank, die Privatbank Bleichröder und verschiedene Industrie-Unternehmen gründeten die Deutsche Verkehrs-Kredit-Bank AG (DVKB) 1923 in Berlin – zur Einführung eines bankmäßigen Verfahrens zur Frachtstundung für die Reichsbahn. Von 1924 an hatte die Bahn mit 51 Prozent der DVKB-Anteile das Sagen über das Institut, das fortan auch als Hausbank fûr die Reichsbahn fungierte. 1925 kam das Wechselstuben-Geschäft dazu. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Sitz nach Frankfurt verlegt.

DVKB 1988

DVKB | 1988 | Fotos (2): DVB Bank

1988 ging die DVKB dann an die Börse. Die Deutsche Bundesbahn hielt zunächst 75,1 Prozent des Grundkapitals, 24,9 Prozent waren breit gestreut. Drei Jahre später folgte die Namensänderung in Deutsche Verkehrs-Bank AG (1997 in Deutsche VerkehrsBank AG; 2002 in DVB Bank AG; 2008 DVB Bank SE). Seit 1995 hat die Deutsche Genossenschaftsbank (DG Bank) die Aktienmehrheit inne. Der Geschäftsbereich Wechselstuben und Geldautomaten wurde rückwirkend zum 1. Januar 1996 in die neu gegründete Tochtergesellschaft ReiseBank AG ausgegliedert. 1998 wurde die Bank durch Zukäufe zu einem der führenden Flugzeugfinanzierer in Europa. Sie übernahm später zudem die Nedship Bank von der Rabobank.

DVB 1993

DVB | 1993

Die DZ Bank (Fusion der DG Bank mit der GZ Bank 2001) kaufte der DVB die ReiseBank wiederum Ende 2003 ab. 2007 erwarb die DVB eine Mehrheitsbeteiligung an der TES Aviation Services mit Sitz in Cardiff, Wales. TES ist ein führender Dienstleister für das Management von Flugzeugtriebwerken. Durch eine Kapitalerhöhung 2008 hält die DZ-Bank an DVB 95,44 Prozent – bis heute. Mehr Informationen zur Historie gibt es unter: www.dvbbank.com.

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Dresdner Bank | 2000×50 DM | August 1988

6. März 2012 um 08:00 Uhr
Dresdner Bank 100.000 DM

In der Geschichte der Dresdner Bank ragt wohl ein Name besonders heraus: Jürgen Ponto. Der Vorstandschef der Bank (1969 – 1977) wurde 1977 in seinem Haus in Oberursel von der RAF ermordet. Der einflussreiche Ponto beriet unter anderem den damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, was ihn wohl erst ins Visier der Terroristen brachte. In seiner Amtszeit entwickelte sich die drittgrößte Bank Deutschlands zu einem internationalen Konzern. Ponto verpasste der Bank 1972 das bekannte, grüne, sechseckige Logo, auch Ponto-Auge genannt, entworfen vom Münchner Grafiker Jürgen Hampel zum 100-jährigen Bestehen der Bank. Auch Drumbo stammt aus seiner Amtszeit, eine Elefanten-Spardose, die sich schnell zum beliebten Sammlerobjekt entwickelte. Noch heute ist das silberne Hochhaus der Bank als Ponto-Turm (Fertigstellung 1978) bekannt und sind der Platz vor dem Wolkenkratzer in der Frankfurter Innenstadt und ein Brunnen in Oberursel nach Ponto benannt.

Die Dresdner Bank entstand 1872 durch die Umwandlung des Bankhauses Michael Kaskel in eine Aktiengesellschaft. Gründungsmitglieder waren Carl Freiherr von Kaskel und Sohn Felix, Eugen Gutmann, die Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt (Leipzig), die Anglo-Deutsche Bank (Hamburg), die Berliner Handels-Gesellschaft, die Deutsche Effecten- und Wechselbank (Frankfurt) sowie die Frankfurter Deutsche Vereinsbank. Weil die Geschäfte in Berlin schnell besser liefen, verlagerte die Dresdner Bank ihre Verwaltung 1884 in die Hauptstadt. Dresden blieb jedoch juristischer Sitz. Als erste Bank in Deutschland setzte sie früh auf ein Filialkonzept in wirtschaftlichen Zentren und wuchs damit rasch. 1895 folgte die Gründung der ersten Auslandsniederlassung in London.

1931 musste die Dresdner Bank auf Anordnung der Reichsregierung mit der insolventen Darmstädter und Nationalbank (Danatbank) fusionieren, die im Strudel der Weltwirtschaftskrise von 1929 hohe Verluste schrieb und mit der es seit 1930 einen Freundschaftsvertrag gab. Ab 1933 wuchs die Dresdner Bank stark, verdreifachte bis 1942 ihre Bilanzsumme. Sie stand dem Nazi-Regime nahe, galt als Hausbank der SS und heute als die Bank, die am meisten in die Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft verstrickt war. Das belegte eine Studie des Lehrstuhls für Zeitgeschichte der Technischen Universität Dresden von 2006. Sie wird in Zusammenhang mit der Finanzierung des Baus des Konzentrationslagers Auschwitz gebracht, war an der „Arisierung jüdischen Vermögens“ beteiligt und profitierte vor allem von den Eroberungszügen der Nazis im Osten.

Dresdner Bank Restquote 1952

Restquote | 100 RM | September 1952

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Dresdner Bank wie alle Großbanken von den Alliierten entflochten – in elf Banken. 1952 gingen sie in die drei Nachfolgeinstitute über: Hamburger Kreditbank, Rhein-Ruhr Bank (Düsseldorf) und Rhein-Main Bank (Frankfurt). Die Aktionäre der Altbank erhielten Aktien der Nachfolgeinstitute, sowie Restquoten, welche die enteigneten Vermögenswerte im Osten verbrieften. 1957 fusionierten die drei Banken, zwischen denen seit 1955 schon ein Gewinnabführungs-Vertrag bestand, wieder zur Dresdner Bank mit Sitz in Frankfurt. Eine Zentralisierung am Main gab es aber erst Anfang der 70er-Jahre. Die alte, ruhende Dresdner Bank, Berlin wurde schließlich 1983 aus dem Handelsregister gelöscht.

dit Rentenfonds

dit | 1000 Fondsanteile | 24. Januar 1966

dbi Fonds V1

dbi | 100 Fondsanteile | Januar 1979

1955 gründete die Bank die Fondstochter Deutscher Investment Trust (dit); das Pendant dazu für institutionelle Anleger hieß dbi. 1967 folgte die erste deutsche Tochtergesellschaft einer Bank in Luxemburg. 1987 wurde der Vorstandssprecher der Bank und frühere Bundeswirtschaftsminister, Hans Friderichs (FDP), wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe verurteilt (Flick-Parteispendenskandal). In den 70er-Jahren gründete die Dresdner Bank verstärkt Filialen im Ausland. Im Januar 1990 eröffnete die Bank ein Büro in Dresden und war damit als erste westdeutsche Bank in der DDR vertreten. Als Sponsor engagierte sie sich vor allem für den Wiederaufbau der Frauenkirche.

1995 übernahm die Bank die britische Investmentbank Kleinwort Benson, die fortan Dresdner Kleinwort Benson hieß. Mit der Übernahme der US-Investmentbank Wasserstein Perella 2001 änderte sich der Name in Dresdner Kleinwort Wasserstein. Im gleichen Jahr wurde die Dresdner Bank von der Allianz übernommen, nachdem zuvor Fusionen mit der Deutschen Bank und der Commerzbank scheiterten. 2008 bekam die Commerzbank die Dresdner Bank dann doch noch unter ihre Rigide (siehe auch www.commerzbank.de/geschichte). Am 11. Mai 2009 wurde die Verschmelzung der Dresdner Bank mit der Commerzbank schließlich ins Handelsregister eingetragen. Die Commerzbank vermietete den Silber-Turm am Jürgen-Ponto-Platz an die Deutsche Bahn und verkaufte ihn später an die IVG Immobilien AG. Nur in Dresden am Altmarkt heißt eine Filiale der neuen Bank noch zum Schutz der Marke auch weiterhin Dresdner Bank.

Die gezeigte Aktie von 1988 hat einen Sammlerwert von schätzungsweise 15 bis 25 Euro. Im Suppes-Katalog sind dagegen stolze 200 Euro angegeben. Der Seltenheits-Schlüssel lautet R 8, demnach existieren davon noch 11 bis 25 Stücke.

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Wer kann helfen und weiß mehr?

28. Februar 2012 um 15:30 Uhr

Bank Iberunion

Ich suche mal wieder Recherchehilfe: Eine Musteraktie der Bank Iberunion Frankfurt über 10.000 DM vom September 1980 gibt mir noch Rätsel auf.

Meine bisherige Recherche hat ergeben, dass das Institut 1984 von der spanischen Großbank Banco de Bilbao (heute Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, kurz BBVA) übernommen wurde (siehe: elpais.com). Zuvor gehörte es zur Rumasa-Gruppe, einer 1983 verstaatlichten Holdinggesellschaft spanischer Unternehmen (siehe: de.wikipedia.org/wiki/Rumasa). Das Iberunion-Geschäftsvolumen lag 1984 laut Handelsblatt-Bericht aus jener Zeit (HB, Nr. 77, 22.4.1985, Seite 10) bei einer Größenordnung von 20 Millionen DM, das Grundkapital betrug acht Millionen DM.

Wer weiß mehr über die Bank Iberunion und ihre Papiere?

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Commerzbank | 5 DM | Juli 1996

20. Februar 2012 um 22:00 Uhr

Commerzbank

Bis die Commerzbank nach Frankfurt fand, dauerte es 120 Jahre. Vorher machte das 1870 in Hamburg gegründete Kreditinstitut in Berlin und in Düsseldorf Halt. Die in der Öffentlichkeit verwendete Kurzform Commerzbank wurde allerdings auch erst 70 Jahre nach der Gründung durch hanseatische Kaufleute und Banker zum offiziellen Namen. Vorher hieß das Institut Commerz- und Disconto-Bank. Mit der Namensänderung 1940 änderte sich das Logo zu einem C mit Flügeln.

Mitteldeutsche Creditbank

Blankette | 3000 Mark | 7. Februar 1923

1929 fusionierte das Kreditinstitut unter anderem mit der Mitteldeutschen Creditbank aus Frankfurt (Foto). 1932 unterstützten der Aufsichtsratschef und der Vorstandssprecher der Commerzbank die Industriellen-Eingabe – ein von Industrievertretern unterzeichneter Brief – mit der Reichspräsident Paul von Hindenburg aufgefordert wurde, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Der Reichspräsident kam dieser Aufforderung jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht nach.

Commerz- und Credit-Bank

Musteraktie | 1000 DM | November 1955

Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Commerzbank fast die Hälfte ihrer Geschäftsstellen. In Westdeutschland entstanden durch Ausgründung neun Nachfolgebanken, daraus wurden 1952 die drei Regionalinstitute: Bankverein Westdeutschland (Düsseldorf), Commerz- und Disconto-Bank (Hamburg) und Commerz- und Credit-Bank (Frankfurt; Foto). Diese fusionierten 1958 in Düsseldorf unter altem Namen. 1971 gründete die Commerzbank – nach Deutscher und Dresdner Bank Nummer drei – als erstes deutsches Kreditinstitut eine Filiale in New York.

Erst 1990 verlegte die Commerzbank ihren Sitz nach Frankfurt. Wo das 1997 fertig gestellte Hochhaus, der Commerzbank-Tower, entworfen vom englischen Star-Architekten Sir Norman Foster, bis 2003 mit 257 Metern (und einer Antenne bis 300 Meter Höhe) den Titel Europas höchstes Gebäude innehielt. Seit Januar 2009 ist die Bank alleiniger Eigentümer der Dresdner Bank, die sie von der Allianz nach Nachverhandlungen für 5,5 Milliarden anstatt 8,8 Milliarden Euro übernommen hatte. Mit dem Zusammenschluss änderte sich auch das Logo von der Windrose (seit 1972) zum Ponto-Auge genannten Logo der Dresdner Bank, das jedoch gelb eingefärbt wurde und einen dreidimensionalen Effekt erhielt.

Von dem einzigen Commerzbank-Stück aus Frankfurt über 5 DM von 1996 sind bis zu 500 Stück bekannt. Sammlerwert: 10 bis 20 Euro. Mehr zur Historie der Bank unter: www.commerzbank.de.

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