Die Erstausgabe der neuen Fachzeitschrift

8. März 2013 um 08:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Inhaltsverzeichnis der ersten Ausgabe von NONVALEUR Nachrichten | News.

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365 Aktien – Jeden Tag ein Sammlerstück

7. Januar 2013 um 07:45 Uhr

365aktien.deMein neues Projekt heißt 365aktien.de. Auf dieser Webseite finden Sie eine bunte Bildergallerie, die insbesondere auch für jeden Neusammler interessant sein dürfte. Jeden Tag um 8 Uhr morgens kommt ein Wertpapier dazu. Die gezeigten Stücke sind in der Regel meine Dubletten und verkäuflich. Also nur zu, stöbern lohnt sich.

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Frohe Weihnachten

21. Dezember 2012 um 13:30 Uhr

Liebe Sammler und Nonvaleur-Interessierte,

ich wünsche Ihnen zunächst einmal ein frohes Weihnachtsfest. Und kommen Sie auch gut ins neue Jahr.

Passend zum Fest habe ich mich beruflich mit historischen Wertpapieren beschäftigt und in der aktuellen Ausgabe von BÖRSE ONLINE, Nummer 52/12 + 01/13, ein Portrait über den Sammler Rüdiger K. Weng und seinen Kunsthandel geschrieben.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres, am 3. Januar, ab 17 Uhr, versucht Michael Weingarten etwas Neues: die erste reine Live-Auktion. Es soll pro Jahr vier davon geben (4. April, 4. Juli, 7. November). An sich eine gute Idee wie ich finde: Je mehr Auktionen, desto besser. Allerdings frage ich mich – und soviel Kritik sei bei kostenloser Werbung erlaubt – warum fällt bei der Online-Auktion nicht die Provision des Auktionshauses (18 Prozent) kleiner aus? Vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und die drei darauffolgenden Live-Auktionen…

Für den 2. Februar hat das Frankfurter Sammlertreffen, das Wertpapier-Cränzchen, kurz WC, unter der Führung von Werner Kürle einen reinen Sammlerbasar in Gelnhausen geplant – auch etwas Neues.

Eine weitere Neuerung: Meine Dubletten finden Sie mittlerweile unter der Webadresse 365aktien.de. Jeden Tag gibt es dort ein neues Sammlerstück zu sehen. Die Zeitschrift “Der Aktiensammler” sagt unterdessen in der neuesten Ausgabe aufgrund der Krise in der Medienlandschaft “leise Ade”.

Geht man nun davon aus, wie ich, dass 2013 an der Börse ein gutes Aktienjahr wird, dann wird es das wohl auch für den Markt der Nonvaleurs. Der HPax hat bereits einen Satz nach oben gemacht. In diesem Sinne, alles Gute und viel Erfolg,

Ihr Ulrich W. Hanke

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Die vierte Auflage

25. November 2012 um 19:45 Uhr

Hier ein Kurzfilm zur vierten Auktion von Klaus Schiefer in Düsseldorf am vergangenen Samstag, die stark besucht war. Leider blieben dennoch einige hochkarätige Lose liegen. Viel Spaß mit dem Video, Ihr Ulrich W. Hanke.

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98 Prozent Zuschlagsquote

15. November 2012 um 00:30 Uhr

War die erste Auktion in Heidelberg noch Geheimsache, so änderte sich das mit der zweiten am gestrigen Mittwoch – vor allem durch Initiative von Ottmar Ohlhausen, der zahlreiche Sammler zu seiner Heimauktion gelockt hatte. Knapp 200 Lose – fast alle Lots mit mehreren DM-Muster-Stücken – standen am Ende der Münz- und Banknotenauktion im Europäischen Hof zum Ausruf. Die Quelle: dem Vernehmen nach “ein Stuttgarter Tresor”. Wie wohl bei Münzen und Banknoten üblich war auch diese Auktion für Händler konzipiert (Lots sowie MwSt auf die gesamte Summe).

Ganze drei Lose blieben liegen (4997, 5029, 5045; also knapp zwei Prozent aller Lose). Nicht selten erfolgte der Zuschlag zum Doppelten oder Dreifachen des Ausrufes. Ganz so teuer wie bei der ersten Grün-Auktion wurde es nicht, billig aber auch nicht. Ein paar Beispiele: Für Los 4900, ein Lot von sieben Stücken der Ackermann-Göggingen AG, fiel der Hammer bei 800 Euro. Der Ausruf lag bei 250 Euro. Los 4982, fünf Stücke der Hoechst AG, brachte 550 Euro (Ausruf: 150 Euro). Die Lose 5008, 5009 und 5010, mit einem, zwei und drei Stücken der Heinrich Lanz AG, Mannheim, brachten 320, 550 und 800 Euro (Ausruf: 100, 200, 300 Euro).

Viele der Stücke werden wir wohl bei den Auktionen der Großen in der Szene wiedersehen, die auch fleißig eingekauft haben. Eine dritte Auktion der Heidelberger Münzhandlung Herbert Grün mit Wertpapieren der Art wird es aber nicht mehr geben – gut und schlecht für den Markt.

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Kurzfilm aus Würzburg

11. November 2012 um 01:00 Uhr

Diesmal kommen vor allem die Sammler zu Wort. Viel Spaß mit meinem Video zur 27. HWPH-Auktion von gestern.

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IV. AWS-Auktion | Viermal vierstellig

30. Oktober 2012 um 13:00 Uhr

Disconto-Gesellschaft

Disconto-Gesellschaft | Foto: Schiefer

Klaus Schiefer ist weder Auktionator von Beruf, noch hat er einen Mitstreiter wie etwa das Duo Baral/Peplinski (Papierania) und dennoch hat der Sammler von Versicherungspapieren wieder einmal eine eigene Auktion auf die Beine gestellt, die in nichts der Konkurrenz nachsteht. 1021 Lose bietet seine mittlerweile vierte Auktion am 24. November im schönen Heinrich-Heine-Geburtshaus inmitten der Düsseldorfer Altstadt. Vier Stücke gibt es zur Vierten mit einem vierstelligen Ausruf. Top-Stück ist ein Kommandit-Anteil der Disconto-Gesellschaft zu Berlin (später Deutsche Bank) für 3.500 Euro (Foto). 

Ungewöhnlich sind ein Stück von Beate Uhse für 6,66 Euro im Ausruf und auch mehrere Nachdrucke – das habe ich bislang noch nicht bei einer Auktion gesehen. Aus Frankfurt interessant: Ein Papier der Société Anonyme du Grand Bazar de Francfort (siehe: Frankfurter Zeil im Wandel) oder ein Stück der Chemischen & Pharmazeutischen Werke Mayer-Alapin (Ausruf: 60 Euro; bei der 102. FHW-Auktion: 150 Euro). Ich habe Klaus Schiefer für den 24. November meine Hilfe zugesagt und würde mich freuen, wenn viele Sammler an den Rhein kämen. Den Katalog gibt es hier.

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27. HWPH-Auktion | Chaplin hoch 3

10. Oktober 2012 um 08:00 Uhr
IG Farbenindustrie Sammelaktie

IG Farbenindustrie Sammelaktie | Foto: HWPH

Nächstes Jahr soll seine zweite Auktion im Jahr zwei Wochen früher sein. Dieses Mal ist die Versteigerung des HWPH von Matthias Schmitt in Würzburg erst am 10. November – gefühlt, kurz vor Weihnachten. Wie immer gibt es einen separaten Katalog mit 50 Highlights. Teuerstes Stück zum Ausruf darin ist eine Aktie der Chaplin Studios von 1923 (Los 567) auf der Charlie Chaplin gleich dreimal unterschrieben hat. Das taxiert Schmitt mit 25.000 Euro Ausruf. 2011 rief FHW ein solches Papier (allerdings nur mit zwei Originalsignaturen; siehe Rückblick 2011) noch mit 11.000 Euro aus und konnte es für 22.000 Euro zuschlagen. Ich bin gespannt, ob sich ein Käufer findet.

Ebenfalls 25.000 Euro kostet die Sammlung von Jens Scheele zum Ausruf, die nur komplett verkauft wird (Los 569). Die Marokko-Sammlung umfasst 591 Wertpapiere von 453 verschiedenen Emittenten. Es ist die einzige dem Auktionshaus HWPH bekannte Sammlung von dieser Größenordnung. Sie soll in Zukunft auch auf der Webseite www.scripophily-morocco.com präsentiert werden. Sammler dürften gebahnt beobachten, ob es dem in Düsseldorf lebenden Sammler gelingt, seine Sammlung als Ganze zu veräußern.

Weitere Highlights sind ein Papier der Hamburg-Brasilische Dampfschiffahrt-Gesellschaft (Los 540) und ein Stück der Neue Theater-AG aus Frankfurt (Los 564). Beide zum Ausruf von je 7500 Euro. Für 8500 Euro im Ausruf gibt es den „Millionärs-Club“ (Los 568) – 19 Stücke mit jeweils riesigen Nennwerten. Darunter ist auch ein schönes Frankfurter Stück der I. G. Farbenindustrie von Juli 1944 über 1000 Stammaktien á 1000 Reichsmark (siehe Foto). Ebenfalls erwähnenswert aus Frankfurt ist eine Anleihe der Stadt von 1814 (Los 394) und eine Anleihe der Israelitischen Gemeinde (Los 356). Für letzteres Stück wollen Auktionator und Einlieferer 230 Euro im Ausruf. Gekauft hatte der Einlieferer das Stück bei eBay für 158,58 Euro (siehe http://hankes-historische.de/preise-bei-ebay-mai-2012/).

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Auktion in Frankfurt | The next Kingdom of Westphalia?

1. Oktober 2012 um 00:15 Uhr

Die 102. Auktion der Freunde Historischer Wertpapiere im NH-Hotel – die erste Versteigerung in Frankfurt nach der Jubiläumsauktion – stand ganz im Zeichen der Spekulation. Mexiko war gestern, Königreich Westphalen heißt die neue heiße Ware. Für Auktionator Michael Weingarten sind die Spekulationspapiere vor allem Stücke mit denen Sammler ein bisschen Geld für andere Papiere einstreichen können, wie er in meinem Kurzfilm erklärt. Das Auktionshaus Gutowski (welches auch zu Weingartens Imperium gehört) ruft bei Ebay derweil schon die nächste Spekulation aus: Papiere des Königreichs Sachsen (siehe etwa: ebay.de/…) – vorsichtshalber in englischer Sprache und mit Fragezeichen. “The next Kingdom of Westphalia?” Wie ist Ihre Meinung dazu? Und natürlich viel Spaß beim Film.

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Preise bei Ebay August 2012

4. September 2012 um 21:15 Uhr

Pixar-Papier

Pixar-Papier | Quelle: Ebay


Auf der Plattform des Onlineauktionshauses Ebay scheint im August die Sommerflaute ausgebrochen zu sein. Statt wie sonst 9000 und mehr Nonvaleurs waren es im Ferienmonat stets nur rund 6000 laufende Auktionen bei ebay.de. Auffällig: Der Anbieter „sebastianberserker“ aus Wolfsburg brachte unzählige VW-Aktien unters Sammlervolk, darunter etwa ein Set aus zehn verschiedenen Ausgaben und Nennwerten für 37,55 Euro, das 17 Gebote auf sich vereinigte. Genauso viele Gebote gab es für eine US-Aktie des Trickfilmunternehmens Pixar (Foto). Das Papier aus dem Jahr 2000 mit Unterschrift von Steve Jobs als Aufsichtsratschef ging allerdings für 240,56 Euro weg (Verkäufer: „mpir12“ aus Esslingen).

Aus Frankfurt am Main tauchten nur vier Stücke auf, die es auf einen zweistelligen Zuschlag brachten und der Rede wert sind: Eine Aktie über 10.000 Mark von 1923 der Metallwerke Knoth AG (Verkäufer: itapoan2005 | Gebote: 10 | Preis inkl. Versand: 16,98 €), eine Aktie der Deutschen Vereinbank über 1000 Mark von 1923 (historia-2011 | 28 | 39,40 €), eine Aktie der Union-Credit-AG über 5000 Mark von 1923 (sgasche | 6 | 17,00 €) und eine Aktie der Gebr. de Giorgi Schokoladen Fabrik von 1922 über 1000 Mark (7651guwi | 20 | 34,16 €).

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